20.04.2012

Reizthema Streichelzoo

Treffen vom 19.April um 17:30 Uhr im Rathaus, mit Vertretern von CSU (Herr Gassner), der FW (Frau Sieglinde Wasöhrl), der SPD (Frau Bürkstümmer), der Aktiven Bürger (Reinhard Baumeister), der Verwaltung (Herr Bgm.Wachs, Herr Brunner, Frau Aunkofer)

Von den drei Möglichkeiten des Betriebes, war man sich einig, ist das Beibehalten des jetzigen, zugänglichen Streichelzoos mit seiner Tiervielfalt und dem Umweltbildungsangebot der Kurverwaltung mit dem Bund Naturschutz, der Favorit.
(Kosten in den nächsten beiden Jahren jährlich max 50 Tausend Euro)

Das Betreiben als reines Wildgehege, an Privat vergeben und nicht zugänglich, würde der Gemeinde für Betrieb und Umgriffpflege auch 35 Tausend Euro jährlich kosten!
Das Schließen des Geheges ist die letzte Alternative, aber auch nicht kostenlos. Gelände- und Teichpflege sind nach Gehegeschließung auch weiterhin notwendig.

Die Verwaltung weist daraufhin, dass das Wildgehege wie der Betrieb des Schwimmbads und der  Bücherei keine Pflichtaufgaben der Gemeinde sind

Seitdem der Betrieb des Streichelzoos auf dem Prüfstand steht hat sich vieles positiv entwickelt:
Neben privaten Geld-, Sach- und Arbeitsstunden-Spenden hat sich ein Freundeskreis-Streichelzoo gebildet, ist die tierärztliche Versorgung gewährleistet und das Tagesgeschäft wird von zwei Teilzeitkräften erledigt.

.Für ein richtiges Durchstarten des Streichelzoo-Teams mit dem Kurdirektor Tilmann Kaiser ist nun das OK des Marktgemeinderates im Mai notwendig.

Vorher kann schlecht ein Tier-Pate finanziell Kosten übernehmen; ein Förderverein kann auch erst bei einem Fortbestehen des Streichelzoos richtig aktiv werden.

Zum Erhalt des Geheges in der jetzigen Form sind schon viele Geldspenden eingegangen, teilweise sogar größere Beträge.

Verfasser: Reinhard Baumeister, 20.04.2012